Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

starkes zeichen für vielfalt & respekt

Mit einer feierlichen Aufnahmezeremonie wurde die Schule offiziell in das bundesweite Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aufgenommen. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern sowie zahlreiche Ehrengäste kamen zusammen, um diesen besonderen Meilenstein gemeinsam zu feiern. Musikalische Beiträge der Schulband, des Chors, der Trommel-AG und weiterer Gruppen sorgten dabei für einen stimmungsvollen Rahmen.

Bereits zu Beginn machte Schulleiterin Frau Rudhart deutlich, dass es bei dem Projekt um weit mehr als nur einen Titel gehe. Vielmehr stehe dahinter eine gemeinsame Haltung: Verantwortung übernehmen, füreinander einstehen und Diskriminierung keinen Platz geben.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Rede des Schulsozialarbeiters Heinz Kiechle, der den gesamten Aufnahmeprozess begleitet hatte. Er erinnerte daran, dass die Schulgemeinschaft sich intensiv mit den Themen Rassismus, Ausgrenzung und Courage auseinandergesetzt habe. Unterrichtsmaterialien wurden vorbereitet, Diskussionen in den Klassen geführt und schließlich eine Abstimmung durchgeführt. Mit 90,5 Prozent Zustimmung sprach sich die Schulgemeinschaft deutlich für den Beitritt zum Netzwerk aus.

 „Heute feiern wir nicht nur ein Programm, sondern eine Haltung“, betonte Kiechle in seiner Ansprache. Schule sei nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein Ort, an dem Werte vermittelt und Persönlichkeiten geprägt würden. Besonders eindringlich sprach er darüber, dass Ausgrenzung oft leise beginne – mit einem Blick, einem Witz oder dem Ausschluss einzelner Personen. Gerade deshalb brauche es Mut, im Alltag hinzusehen und einzuschreiten.

Kiechle hob hervor, dass Courage bereits im Kleinen beginne: im Klassenzimmer, auf dem Pausenhof oder in Chats. Schon kleine Gesten könnten große Wirkung entfalten. Gleichzeitig würdigte er das Engagement der SMV, der Klassensprecherinnen und Klassensprecher sowie der Verbindungslehrkräfte Frau Schedel und Herrn Baier, die den Prozess maßgeblich unterstützt hätten.

Ein weiterer Schwerpunkt der Feier war die kulturelle Vielfalt innerhalb der Schule. Insgesamt lernen dort Schülerinnen und Schüler aus 23 Nationen gemeinsam. Musik, Tanz und gemeinsame Projekte zeigten eindrucksvoll, wie Menschen unterschiedlicher Herkunft miteinander verbunden werden können. Besonderer Dank galt deshalb auch der Schulband, dem Chor, der Tanzgruppe sowie den betreuenden Lehrkräften.

Im offiziellen Aufnahmeakt überreichte die Regionalkoordinatorin Frau Manz die Urkunde und das Schild der Initiative. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Schule wurde die Aufnahme symbolisch besiegelt.

Als Vertreter der Stadt Vöhringen, die die Patenschaft für das Projekt übernommen hat, richtete Christian Lepple in einer kurzen Ansprache persönliche Worte an die Anwesenden. Beim anschließenden Stehempfang zeigte er sich zudem offen, freundlich und ausgesprochen bürgernah im Austausch mit Schülerinnen und Schülern sowie den erwachsenen Gästen.

Zum Abschluss der Veranstaltung appellierte Heinz Kiechle an alle Beteiligten, die Werte des Projekts auch über den Schulalltag hinaus weiterzutragen: „Jede Stimme zählt.“ Die Schule wolle auch in Zukunft ein Ort bleiben, an dem Vielfalt gelebt, Respekt gezeigt und Mut bewiesen werde.

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