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Realschule und Wieland-Werke kooperieren

26.10.2016 | 18:20 von Webmaster

Die Zusammenarbeit mit der Staatlichen Realschule Vöhringen und den Wieland-Werken gibt es schon seit Jahrzehnten. Jetzt ist sie in eine offizielle Form gegossen worden. Vertreter von Schule, Wieland und der Industrie- und Handelskammer haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, mit der die Zusammenarbeit für die Zukunft manifestiert wird.

Vor Neuntklässlern der Realschule sprach Direktor Oliver Eschenbach von den „vielen Vorteilen“, die die Schule aus dieser Kooperation ziehe. Aber auch die Wieland-Werke profitierten davon, weil es immer weniger Fachkräfte gibt. Der Informationsfluss zwischen Schule und Unternehmen biete den Schülern die Möglichkeit, möglichst früh zu erkennen, was ihnen beruflich liegt, was sie gerne tun möchten. Manche der jungen Leute wüssten schon sehr früh, wie sich ihre berufliche Laufbahn gestalten sollte und manche wissen es zu Beginn der 10. Klasse (Abschlussklasse) noch nicht. Von der Seite Wieland sei kompetente Unterstützung zu erwarten und fachliche Experten könnten über die Arbeitswelt Auskunft geben, zum Beispiel, wenn man mit Auszubildenden auf Augenhöhe sprechen kann.

Dass der Neu-Ulmer Landkreis Bildungsregion ist, betonte Stellvertretender Landrat Herbert Pressl. Das sei Verpflichtung, den Schulen die bestmögliche Ausstattung zukommen zu lassen, damit die bestmögliche Bildung vermittelt werden kann. Dass die Schulfamilie aktiv an diesem Projekt mitarbeitet, begrüßte Pressl. Die Schüler sollten die Angebote, die aus dieser Kooperation erwachsen, nutzen. „Praktisches Wissen vermittelt zu bekommen, kann nicht hoch genug bewertet werden.“

Die Bildungspartnerschaft und das duale Ausbildungssystem in Deutschland bewertete Claus Beck, Leiter Personalentwicklung bei den Wieland-Werken, als beispielhaft. Die Kooperationsvereinbarung sei die richtige Entscheidung, weil die Jugendlichen Einblicke in Betriebsabläufe bekommen. „Es wird die Entscheidungsfindung für einen Beruf erleichtern.“

Die Vertreterin der IHK, Silvia Geppert, erklärte, mit der Kooperationsvereinbarung werden gute Rahmenbedingungen für die Ausbildung geschaffen. Für Wieland bedeute die Vereinbarung, dass das Unternehmen auf diese Weise Fachkräfte gewinnen kann.

(Bericht der IZ vom 26.10.2016; Ursula Katharina Balken; Bild: Staatliche Realschule Vöhringen)

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