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8. Schulmeisterschaft im Schachspiel

29.07.2016 | 18:36 von Webmaster

Achte RSV-Schachmeisterschaft

Naturgemäß werden die Teilnehmer der Schulschachgruppe auf den vorderen Plätzen landen. Nach einem Schuljahr mit Trainingsinhalten in Taktik und Strategie muss das auch so sein. Dennoch hätte es in der 2. Runde fast eine große Überraschung gegeben, als der Turnierfavourit Simon Weichsberger (Klasse 8b) gegen Luca Horber (8a) zeitweise eine Dame (stärkste Figur auf dem Schachbrett) weniger hatte. Schließlich aber spielte er, als Vereinsspieler, seine ganze Souveränität aus und gewann doch noch.

 

Doch für Simon sollte es heute nicht reichen, denn Alexander Thelemann (10b) ergriff als Absolvent der Realschule seine letzte Chance und hielt gegen ihn das Unentschieden. So kamen beide, nachdem sie sonst alle Partien gewannen, punktgleich mit 6,5 aus 7 Runden ins Ziel. Nun musste die sogenannte Feinwertung entscheiden, die die Resultate aller ihrer Gegner mit einbezog und die sprach deutlich für Alexander.

 

Als Dritter kam Niklas Leinicker (9a) auf das Podest, der in diesem Turnier über sich hinaus wuchs. Er musste sich lediglich dem Sieger der Jahrgangsstufe 6, Eliah Weichsberger (6a), geschlagen geben. Obwohl punktgleich mit seinem ständigen Trainingspartner Michael Kuhn (9a), die sich übrigens noch gegenseitig einen halben Punkt abnahmen, hatte auch er die bessere Feinwertung.

 

Dass es unter den vielen Schülern, die nicht am Wahlfach Schach teilnehmen, auch gute Schachspieler gibt, ist klar und gerade das macht einen gewissen Reiz dieser Schachveranstaltung aus. Immer damit zu rechnen, dass ein vermeintlicher Außenseiter einem „Schachprofi“ ein Bein stellt. Das gelang zwar keinem, aber mit einem guten 9. Platz schob sich Gian Luca Abbagnara (6b) als erster „Freizeitsportler“ in der Endtabelle zwischen die regelmäßig trainierenden Schachspieler.

 

Besonders hervorzuheben ist die Spannung, die im Raum lag. Vom Wippen der Beine bis hin zum Überziehen des T-Shirts über den Kopf war alles an menschlichen Verhaltensäußerungen zu sehen. Auch die Röte, die im Spielverlauf ins Gesicht stieg, war zu erkennen und zeigte nur, wie sehr die Schüler sich einsetzten und ihr Bestes geben wollten. Dabei blieben alle Teilnehmer fair und es machte jedem viel Spaß, mitzuspielen.

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